Über mich

Mit Bauchgefühl, Klarheit und Leidenschaft für echten Teamgeist

Pferde begleiten mich schon mein ganzes Leben – doch mein Weg zu der Reitkunst, wie ich sie heute lebe und unterrichte, war eine Reise voller Erkenntnisse.

Früher hat mir die klassische Dressur ehrlich gesagt wenig Spaß gemacht. Für mich fehlte ein greifbares Ziel. Natürlich wusste ich, dass Dressurarbeit gymnastizierend und notwendig ist, wenn man ein Pferd gesunderhaltend reiten möchte – man machte es eben, „weil man es machen muss“. Doch das spürbare Feuer hat gefehlt.

Das änderte sich schlagartig, als ich die Working Equitation für mich entdeckte.

Mein Fundament:
TGT® (The Gentle Touch)

Das Fundament meiner Arbeit habe ich bei Peter und Rika Kreinberg gelegt, wo ich auch meinen Trainerschein für TGT® (The Gentle Touch) absolviert habe.

Dort habe ich gelernt, wirklich zu fühlen, zu beobachten und das Pferd in seiner Natur zu verstehen. Zwei zentrale Erkenntnisse prägen mich seitdem:

  1. Die Sitzhilfe und die Körperdrehung sind essenziell.

  2. Man muss dem Pferd den Raum geben, auch einmal „auseinanderzufallen“, damit es überhaupt die Chance bekommt, etwas anderem zuzuhören als einem störenden Zügel.

Der Wendepunkt:
Die Working Equitation

Seitdem ich mich der Arbeitsreitweise verschrieben habe, hat sich meine gesamte Perspektive verändert und der Ehrgeiz hat mich gepackt!

Plötzlich ergab jedes Detail der Dressur einen tiefen Sinn: Um in der schweren Klasse einhändig durch den Trail zu reiten oder präzise ein Rind auszusortieren, muss das Pferd absolut fein am Sitz stehen. Die Dressur ist hier kein Selbstzweck mehr, sondern das Werkzeug für eine gemeinsame Aufgabe.

Diese Motivation hat nicht nur mich verändert, sondern auch meinem Pferd spürbar mehr Freude gebracht. Anstatt es mit der Hand zu irritieren oder zu versuchen, Probleme von vorne zu lösen, die eigentlich hinten entstehen, haben wir eine völlig neue Form der Leichtigkeit und Kommunikation gefunden.

Mein Ansatz:
Vom Verstehen zum echten Team

Aufbauend auf diesem feinfühligen Fundament verbinde ich heute die Elemente von TGT® mit den Anforderungen der Arbeitsreitweise.

 

Mein Ziel ist es nicht nur, dass eine Lektion am Ende optisch schön aussieht. Das Ziel ist ein Pferd, das man immer und überall stressfrei, punktgenau und fein manövrieren kann – weil Mensch und Pferd zu einer Einheit verschmolzen sind. Das funktioniert nur über Vertrauen, Reaktionsfreude und echte Partnerschaft.

 

Mein Pferd ist für mich ein vollwertiges Familienmitglied. Genau deshalb holt mich die Working Equitation so sehr ab: Hier sieht man im Spitzen- und Turniersport nicht einfach nur Profireiter auf wechselnden, hochdotierten Pferden. Man sieht Persönlichkeiten – Reiterinnen und Reiter, die über Jahre hinweg mit ihrem einen, eigenen Pferd zusammengewachsen sind.

Immer im Austausch:
Eigene Weiterbildung für euren Erfolg

Ein guter Reiter lernt niemals aus. Um mein eigenes Reiten und meinen Unterricht stetig weiterzuentwickeln, nehme ich selbst regelmäßig Training bei Anja Ötting und etwas unregelmäßiger bei Rolf Janzen.

Zudem besuche ich regelmäßig diverse Kurse.

Diese kontinuierliche Weiterbildung hat für mich zwei Seiten: Zum einen gibt es da natürlich diesen ganz persönlichen, ehrgeizigen Wunsch, selbst immer feiner zu werden und über mich hinauszuwachsen. Zum anderen profitiert davon jede einzelne meiner Reitstunden und jedes Berittpferd. Aus jedem Training nehme ich neue Impulse, frische Ideen und noch tiefere Einblicke mit, die ich direkt an meine Reitschülerinnen und Reitschüler weitergeben kann.

Lass uns gemeinsam
an eurer Partnerschaft feilen

Ob Du die Feinheit deiner Hilfen verbessern, mehr Abwechslung in euer Training bringen oder selbst in die Arbeitsreitweise hineinschnuppern möchtest: Ich helfe dir und deinem Pferd dabei, ein eingespieltes Team zu werden, das sich versteht – ganz ohne Druck, aber mit viel Klarheit und Freude.